„Paranormal Activity“-Vater Oren Peli hat Platz gemacht. Regie und Drehbuch kommen beim Spin-Off „Die Gezeichneten“ von Christopher Landon. Das Ergebnis ist ein spannendes Gruselfilmchen mit einigen Überraschungen.
Inhaltsverzeichnis
Die Handlung
Eine lateinamerikanische Wohnsiedlung in Oxnard, Kalifornien. Der 18-jährige Jesse (Andrew Jacobs) hat gerade seinen Schulabschluss gemacht. Jetzt bleibt genug Zeit, um seinen neuen Camcorder ausgiebig zu testen. Zusammen mit Kumpel Arturo geht er als erstes Projekt diesen seltsamen Geräuschen nach. Sie kommen aus der Wohnung unter ihnen. Dafür spionieren die beiden Jungs durch einen Lüftungsschacht. Dabei nehmen sie zufällig eine merkwürdige Szene auf. Zu sehen sind ein fremdes Mädchen und Jesses Nachbarin, die ihr ein okkultes Zeichen auf den Bauch malt. Nackt.
Die Nachbarin liegt am nächsten Tag tot in ihrer Wohnung. Zudem plagen Jesse diese unheimlichen Alpträume. Eines Morgens wacht er sogar mit einer Bisswunde am Arm auf. Er bekommt Stimmungsschwankungen. Die Lage spitzt sich weiter zu.
Filmkritik „Paranormal Activity – Die Gezeichneten“
„So einen Handy-Film kann doch jeder machen“, werden einige sagen. Richtig, und das Genre „Found Footage“ hat sich mittlerweile zu einer festen Größe im Horror-Metier gemausert. Nicht wenige Gruselstreifen basieren mittlerweile auf pseudo-amateurhaften Filmschnipseln. So auch „Paranormal Activity – Die Gezeichneten“. Hier handelt es sich um keine Fortsetzung, sondern um einen Ableger (Spin-Off) der Erfolgsreihe. Als Verbindung dient der kurze Auftritt von Kristi Featherstons Stieftochter Ali aus „Paranormal Activty 2“.
Glücklicherweise bekommen wir diesmal keine Mitschnitte einer Überwachungskamera zu sehen. Dafür aber Camcorder-Aufnahmen. Der Verwacklungsgrad ist auszuhalten. Dank unerwarteter Schnitte, also Camcorder aus, wächst die Spannung von Filmminute zu Filmminute. Szenen, wie beispielsweise „Der Faden im Auge“, oder „Die dunkle Gestalt im Hintergrund“ verfehlen ihre Wirkung nicht. Regisseur Christopher Landon schafft es zudem, dass wir als Zuschauer mit den Protagonisten sympathisieren. Das funktioniert gut. Bis zum Finale. Denn hier passiert einfach zu viel auf einmal – Kopfschmerzen inklusive.
Übrigens. Der offizielle fünfte Teil von „Paranormal Activity“ soll dieses Jahr im Oktober zu uns in die Kinos kommen.
Die Versionen
Die aktuelle Kinoversion ist ab 16 Jahren freigeben.
Das Urteil von Horrormagazin.de
Spannend, überraschend, aber auch verwirrend.
Der offizielle Trailer zum Film "Paranormal Activity – Die Gezeichneten"
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